Maria Rauch-Kallat, ihres Zeichens Frauenvorsitzende der ÖVP(ja sowas gibt’s wirklich), ist kanpp davor sich für die Quotenregelung einzusetzen.
Irgendwo verständlich, die ÖVP hat knapp 25 % Frauen bei ihren MandaterInnen im Parlament, und in den 9 Landtagen erfüllen nur 2 ÖVP-Klubs die vom VP-Statut festgeschrieben 33 % Quote.
Wobei die SPÖ, von FPÖ und BZÖ, auch nicht wirklich viel besser unterwegs ist. Nicht einmal einen Frauenanteil von 40 % bringt die Sozialdemokratie im Parlament zusammen. Auch sonst ist die SPÖ alles andere als eine frauendominierte Partei.
Jedenfalls glaube ich zwar nicht, dass Quotenregelungen auf lange Sicht eine wirkliche Lösung sind, aber momentan schafft es sicher mehr politsches Interesse bei Frauen und stärkt ihren innerparteilichen Partizipationsmöglichkeiten. Es wäre hoffentlich der erste Schritt in Richtung gesellschaftliches Umdenken.