…kann das oftmals recht gefährlich ausgehen, schon der Blick nach Kärnten beweist dies. Gerade eben dieses Wochenende bin ich wieder mit dem kärnter Intellekt aufeinander geprallt.
Da meinten doch glatt zwei Herren, ihreszeichens Teil der offenbar radikal-feministischen Jugendorganisation SJG Kärnten, Frauen werden nicht benachteiligt. Nachdem im Gesetz ja die Gleichberechtigung zwischen Mann und Frau verankert sei, müssen die Frauen nur wollen. Der niedrige Frauenanteil in den meisten(also wirklich fast allen) politischen Gremien, sei daraufzurückzuführen, dass die Frauen weniger Interesse an Politik hätten. So zumindest die nobelpreisverdächtige These der zwei Herren. Einer der beiden behauptete dann weiters, dass es bei ihnen in der Organisation schon lang keinen Sexismus oder Diskriminierung gegenüber Frauen gäbe. Das der Frauenanteil im SJG Kärnten-Präsidium bei stolzen 10% liegt fand ich erst später heraus.
Diese Thesen, die statistisch kinderleicht zu entkäften und einfach grundfalsch sind, halten sich also bis in vermeintliche linke Organisation.
Appropos Kärnten: Dort wurde dem Typen der für den Auftritt von Stermann und Grissemann in der klagenfurter Uni verantwortliche gewesen wäre, wäre dann das Duo dort aufgetreten, wurde an den Autorädern herumgeschraubt. Uwe Scheuch meint auch, dass den beiden Kabereestisten die Kärnter Volkssele verletzt hätten und das BZÖ fordert schon seit einiger Zeit ein Auftrittsverbot. Das mit der freien Meinugsäußerung sollte doch bei einem Jörg Haider schon ein Ende haben.