…ist nicht nur die Antowort auf alle Fragen, es ist gleichzeitig auch der Stimmenvorsprung den Martine Aubry auf Segolene Royal hat. Also um das etwas zu konkretisieren: Die PS, die französichen SozialistInnen, stimmten über den Parteivorsitz ab, und bei diesem Wahlgang waren 233.000 Parteimitglieder stimmberechtigt. Also sind 42 Stimmen doch eher knapp.
Um jetzt einen eher inhatlichen Pfad zu finden: Martine Aubry gilt als eine Parteilinke, die für die 35-Stunden Woche kämpft und von der Rückbesinnung auf alte linke Werte spricht. Die PS braucht so jemanden jetzt an der Parteispitze, den der linke Flügel ist kurz davor eine eigene Partei zu gründen. Auch dass mittlerweile sogar Sarkozy, also der konservative Präsident, jetzt von Verstaatlichungen spricht, bringt/brachte die (alte) Parteiführung etwas aus dem Konzept. Sie wussten sich gegen diesen vermeintlichen „linken“ Kurses des Präsidents mit ihrem Sozialpragmatismus kaum noch erwähren.
Doch noch ist diese Kriese der französchischen SozialistInnen nicht vorbei. Die Merhehit der hohen ParteifunktionärInnen stehen hinter Royal und auch parteiintern gibt es eben nur eine verdammt knappe Mehrheit für Martine Aubry. DIe PS sollte sich trotzdem am Riemen reißen, die neue Parteivorsitzende akzeptieren, und innerparteiliche Grabenkämpfe im Sinne der Präsidentschaftswahlen 2012 tunlichst vermeiden. Sonst droht den französischen SozialistInnen ein ähnliches Schicksal wie der SPD.