Nach zwischenzeitlichen Befürchtungen, dass John McCain doch der nächste Präsident der USA werden könnte, scheint es jetzt doch wieder so als ob Barack Obama das werden dürfte. Und das ist gut so.
Da ist zum Ersten Sarah Palin, die grenzfaschistische Kandidatin fürs VizepräsidentInnenamt. Eine Frau, die sich gegen Abtreibungen und gegen den Sexualkundeunterricht in der Schule einsetzt(pikanterweise ist/war ihre 17-jährige Tochter schwanger, oder hat schon ein Kind bekommen). Weiters bezeichnet sie Herrn Obama als „Terroristenfreund“ und den Irakkrieg als von Gott gewollt. Als ob das nicht genug wäre wirft der Parlamentsausschuss(in dem eine deutliche republikanische Mehrheit herrscht) von Alaska der Gouverneurin Amtsmissbrauch vor. Auch John McCain wirkt in letzter Zeit nervös. Er spielt mit hetzerischen Ressentiments gegenüber seines demokratischen Gegenkandidaten und sein Wahlkampfteam(McCain miteingenommen) scheint ziemlich planlos.
Auch die Wirtschaftskrise, die vergangene Woche wohl ihren Höhepunkt erreichte, spielt in Obama’s Karten. Offensichtlich ist zu klar wessen Schuld dieses Fiasko ist.
Ich will hier nicht sagen Herr Obama sei ein toller Linker, da spricht einfach zuviel dagegen, aber es ist mir deutlich lieber ihn im Weißen Haus sitzen zu sehen als einen durchgeknallten steinalten Republikaner mit einer fundamentalischen Vizepräsidentin. Denn unter Anderem die Ökonomie ist in Amerika am Scheideweg und nicht nur da wirds Zeit für ‘nen (zwar einen drastischeren als Obama verspricht, aber gut)Wechsel, wie auch immer das englische Wort dafür heißt;).

