Hach was täte ich bloß ohne den Vatikan?
Der dort ansäßige Kurienkardinal James Francis Stafford, der der grenzt*…* Vereinigung pro-life nahe steht, meint nämlich das amerikanische Wahlergebniss sei ein „kulturelles Erdbeben“.
Darüber hinaus trete Obama „aggresiv,spaltend und apokalyptisch“ auf. Vor allem mit der Abtreibungspolitik Obamas habe der gute Herr ein Problem.
Stafford meinte weiters, dass sich die amerikanischen KatholikInnen wieder auf ihre ursprünglichen Werte(wenn ich das nur höre krieg ich einen Hass) wie Ehe und Familie zurückbesinnen.
Dann sagte der Kurienkardinal noch dass die Zukunft mit Obama als Präsident „der Agonie Jesu im Garten Gethsemane gleichen“ werde. Was auch immer das heißt.
Ich bin jedenfalls froh, dass sich der Vatikan so aus der Politik herraus hält.
Nein im Ernst, es kann doch nicht sein das die Kirche ihre Macht für politische Themen ausnutzt, um Menschen im argen Stil beeinflußt.
Und es ist weiters dürtig zu behaupten, dass doch nur die katholische Kirche sei, und die Religion an und für sich nichts Schlechtes ist. Diese Typen beziehen sich dabei meistens auf die Bibel, oder irgendwelche andere heilige Bücher. Das sei so nebenbei gesagt.
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Wir kriegen sie nicht still
November 19, 2008Hände Falten, Goschn Halten
September 27, 2008Ich bin seit gestern Abend zurück aus Rovinj und zeitwiese war das Gesprächsthema Nr. 1 die bevorstehende Nationalratswahl. Interresanterweise gibt es da doch innerhalb meiner MitschülerInnen eine linke Mehrheit(da zähle ich jetzt alljene dazu, die sagen, sie(würden) KPÖ,SPÖ,Grün oder LiF wählen. So weit so schön.
Nur ein paar Wahnsinnige(sollte ich ein Lieblingswort haben, dann ist „Wahnsinnige“ sicher eins davon) gibt es bekannterweise überall. Eine Person war nämlich fundamental-evangelisch. Aus der Sicht dieser Person, ist das Ziel des Lebens , dass mensch während seinem/ihrem Leben eine Verbindung zu Jesus aufbauen muss, sonst kommt mensch am Tag des jüngsten Gerichts in einen unsagbar heißen See. Weil das so in der Ofenbarung stehe, ist dass auch so, meinte die Person. Weiters hält diese Person auch das Alte Testament für das einzig Wahre. Auf den Einwand eines Klassenkollegen, dass das stückweise höchstgradig sexistisch sei, entgegnete die Person „Ja, wahrscheinlich will Gott das in der Ehe der Mann über die Frau herrscht.“(oder so ähnlich). Adam und Eva waren des Weiteren die ersten Menschen.
So weit so problematisch. Das weitaus größere Problem ist aber, dass das ganz und gar kein Einzelfall ist. In meiner Klasse gibt es nämlich noch zwei weitere Menschen die diesen Unfug glauben.
Aber auch die „milderen“ Formen von Religionen(sei es die katholische, die islamische, die buddhistische…) sind kaum ungefährlicher. Homophob, sexistisch und mehr oder weniger wissentschaftsfeindlich sind alle diese Glaubensgemeinschaften.
Wenn war an einen oder mehrere Gott/Götter glauben will, sei ihm/ihr das zugestanden. Nur soll das keinerlei Einfluss auf den Staat oder sonstiges haben.
In diesem Sinne:
