Archiv für die Kategorie ‘Wirtschaftssachen’

Manche Menschen ändern sich nie

Oktober 27, 2008

Karlheinz Kopf, seineszeichens Koalitionsverhandler für die ÖVP(eine der gefährlichstVerbände hierzulande) meint im heutigen Standard, dass weitige Privatisierungen kein Tabu seien. Das heißt weder die Öbb noch die Post(und ich glaub auch sonst nix) ist vor Privatisierungen sicher. In Zeiten wie diesen eine zumindest ausgefallene Meinung.

Auch die „Zumutsbarkeitsbestimmungen“(dass heißt welche Jobs der/die Arbeitslose annehmen muss…) für Arbeitslose seien ein Thema und außerdem könnte er sich vorstellen, dass Arbeitslose zu gemeinnütziger Abreit verpflichtet werden.

Merkwürdig und ich dachte, die Finanzkriese heilt zumindest ein paar Wahnsinnige.

Und dieser Wirrkopf aka KarlHeinz Kopf ist im ÖVP-Klub als Wirtschaftsminister im Gespräch.

Über die Monarchie, AbzockerInnen und Veränderungen

Oktober 21, 2008

Ja, wieder ‘mal ein Beitrag, wo’s um diversestes geht:

1 Claudia Haider hat zwar heute dementiert, dass sie BZÖ-Parteichefin wird, was aber noch immer keinerlei erklärt was sie dazu qualifiziert hätte, oder besser: Warum ist die eigentlich in die Diskussion geraten, obgleich sie doch momentan/seit längerer Zeit schon keine politische Funktion in hat/hatte. Einzige Erklärung meinerseits: Im BZÖ herrscht Monarchie.

2 Um ein wenig die Populismustrommel zu rühren: Der Preis pro Barrel Öl hat sich seit seinem Rekordstand im Sommer mehr als halbiert(von 145$ auf 68$) der Benzinpreis hat derweilen um nicht einmal 4 Cent(zumindest hierzulande) nachgelassen. Sehr interessant, oder ein weiterer Beweis wie gut der Markt alles regelt.

3 Der französiche Nicolas Sarkozy, ein konservativer Hardliner, forderte von der EU durch staatliche Fonds Banken zu verstaatlichen. DIes soll die Banken vor fremden InvestorInnen, also vor dem Verkauf an nicht-europäische KapitaleignerInnen zu verhindern. Hier zeigt sich doch, wie Finanzkriesen Weltbilder zerstören können. Den Gegenbeweis tritt Herr Glos, deutscher Wirtschaftsminister(CSU), da Sarkozy’s Vorschlag allen erfolgreichen Grundsätzen unserer Wirtschaftspolitikwiederspräche. In Zeiten wie diesen, eine sehr intressante Meinung.

3,5 Sarkozy’s Vorschlag ist deswegen zu relativieren, da der französischer Präsident auch meinte:“Wenn die Krise vorbei ist, können wir die Aktien wieder auf den Markt bringen“

Kurzmeldungen

Oktober 1, 2008

Da ich um diese Uhrzeit nicht mehr allzu sehr in die intellektuelle Tiefe gehen möchte hier das wichtigste/doofste der letzten paar Tage:

Nachdem die CSU erstmals nach 45 Jahren die absolute Mehrheit verloren hat, musste jetzt die Doppelspitze Beckstein/Huber nach nicht einmal im Amt den Hut nehmen. Recht viel rechter als die beiden gehts in der CSU ohnehin kaum mehr, aber…

Am Montag scheiterte im US-Kongress das Rettungspaket von der US-Regierung. Vorallem die radikalneoliberalen republikanischen Abgeordneten sprachen sich gegen die 700 Milliarden von seiten des Staates zur Rettung der amerikanischen Wirtschaft aus. Der Dow fiel darauf hin mehr als an 9/11. Nicht, dass ich dieses Rettungspaket für zu gut halte, denn wenn mensch sich keine schwerwiegenden Begleitmaßnahmen ausdenkt, muss die US-Regierung in spätestens 15 Jahren das gleiche wieder tun.

Der katholische Studentenverband (ja, Frauen dürfen da noch immer nicht Mitglied werden) österreichischen Cartellverbands(ÖCV) fordert die Wiedereinführung der Studiengebühren. Die Abschaffung dieser, de facto also der freie Hochschulzugang, sei „unsozial“ so der Präsident des CV. Warum ich diesen Deppen immer soviel Aufmerksamkeit schenke…

When they met the recession

September 17, 2008

Also da in der Überschrift, hab’ ich doch glatt mein bestes Englisch ausgepackt. Also recession heißt rezession, so nebenbei.

So und jetzt stelle ich mir doch einem eher komplizierteren Thema. Nachdem in den letzten zwei Tagen die Börsen rund um den Globus ja eher nach unten orientiert waren, hat man wieder Angst vor einer weltweiten Rezession. Weil in den USA gerdae so einiges zusammenbricht, wie zum Beispiel die Investmentbank Lehman Brothers. Und nachdem mensch den Versicherungskonzern AIG jetzt nicht auch noch in Konkurs gehen lassen will, übernimmt die FED jetzt den Konzern, er wird de facto verstaatlicht. Und erst vor kurzem wurden die beiden Freddie Mec und Fannie Mae von staatlichen Aufsichtsbehörde der USA der FHFA übernommen. Offenbar hat der Ronald Reagen nicht so ganz recht gehabt, als er meinte „Der Staat ist nicht die Lösung, sondern das Problem“. Das hat sogar der W. mittlerweile eingesehen, und denkt jetzt etwas um.

Um jetzt meine ganzen Überlegungen die Ökonomie beterffend niederzuschreiben bräuchte ich ca. bis Weihnachten. Jedenfalls bin ich der Meinung mensch sollte sich schön langsam Alternativen überlegen, denn auch Margaret Thatcher hat damals mit ihrem „There is no alternative“-Sager nicht recht gehabt. Denn ganz speziell auf wirtschaftlicher Ebene gibt’s welche abseits vom Kapitalismus und es wird höchste Zeit, das da mal mehr Menschen dran denken.

Vielleicht führ ich den letzten Absatz mal genauer aus.